Paul und collegen kompetent für Film

paul und collegen ist eine Sozietät von Interim-Managern und Unternehmensberatern. Im Bereich der Filmwirtschaft sind wir seit über 15 Jahren in Österreich und Deutschland beratend und gutachterlich tätig.

Aktuelles

7. August 2019 Interview Michael Paul zum Thema Filmtourismus in Österreich

paul und collegen hat im Auftrag der WKO (Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft) die erste Studie zum Thema Filmtourismus in Österreich erstellt. Diese zeigt, wie vielfältig und umfangreich die Effekte des Filmschaffens in Österreich sind und wie diese touristischen Effekte gemessen werden können. Im Magazin „Film, Sound & Media – Das Magazin für die österreichische Entertainment & Medienbranche“ spricht Michael Paul wie Tourismus und Filmwirtschaft voneinander profitieren können.

Webseite von „Film, Sound & Media“ Link

4. April 2019 Studie zum „Filmtourismus“

Präsentation unserer Studie „Zwischen Bond und Bollywood – Wie Tourismus und Filmwirtschaft voneinander profitieren“

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich hat paul und collegen mit einer Studie über die Effekte von „Filmtourismus“ in Österreich beauftragt, deren Ergebnisse wurden im Rahmen des jährlich stattfindenden Tourismus-Seminar der Bundessparte in St. Johann im Pongau vorgestellt.

Die wichtigsten Ergebnisse: Der Film-induzierte Tourismus in Österreich hat nicht nur zahlreiche Erfolgsbeispiele vorzuweisen, sondern hat ein sehr großes Potential. Filme, TV-Produktionen und Videoclips, die in Österreich gedreht werden, haben einen Werbewert von mindestens € 200 Mio. pro Jahr.

Berichterstattung in der Presse

Tiroler Tageszeitung, 5. April 2019: „Filmdrehs ziehen Urlauber an“ Link

Krone, 6. April 2019: „Bond & Co. bringen Millionen“ Link

Oberösterreichische Nachrichten, 6. April 2019: „Wie Bergdoktor und Bond unser Image polieren“ Link

Salzburger Nachrichten, 6. April 2019: „Von James Bond bis Bollywood“ Link

Kurier, 6. April 2019: „Die Geldmaschine hinter Bond“ Link

derstandard, 8. April 2019 „Wenn Geheimagent 007 auf den Bergdoktor trifft“ Link

Download der Studie „Zwischen Bond und Bollywood – Wie Tourismus und Filmwirtschaft voneinander profitieren“

18. Juli 2018 EU-Projekt zur Filmvermittlung

paul und collegen begleitet und evaluiert das EU-Filmvermittlungsprojekt „Cinemini Europe: Kino für die Kleinsten!“

Das EU-Programm MEDIA Creative Europe fördert das Projekt Cinemini Europe (2018–2020), das sich um Filmvermittlung bei Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren kümmert. Kinder in diesem Alter sind oft bereits täglich mit bewegten Bildern im Kontakt, sodass frühe Filmerziehung durchaus angebracht ist. Bei den Cineminis können Kinder auf spielerische Weise die Vielfältigkeit europäischer Filme entdecken. Ziel ist es, frühzeitig die Begeisterung der Kleinen für den Film zu entfachen, was sowohl das Anschauen als auch das Selbermachen betrifft. Gleichzeitig wird so schon früh der Blick für die kulturelle Vielfalt Europas geöffnet.

Auf Einladung des Projektpartners Österreichisches Filmmuseum begleitet paul und collegen Cinemini Europe während der entscheidenden Projektphasen und wird am Ende des Projektes einen Evaluierungsbericht über den Ablauf des Projektes und die erreichten Projektziele vorlegen.

An dem Projekt sind unter niederländischer Federführung (EYE Film Museum) neben dem Österreichischen Filmmuseum auch Institutionen aus Deutschland (Deutsches Filminstitut, DIF) und Slowenien (Kinodvor) sowie das niederländische Taartrovers Film Fesitval beteiligt.

15. Mai 2018 Evaluation des Filmförderprogramms „FISA – Filmstandort Austria“

Nach der ersten von paul und collegen durchgeführten Evaluierung der Fördermaßnahme Filmstandort Austria (FISA) im Jahre 2012, wurden wir vom BMWFJ/BMDW im Februar 2017 erneut beauftragt FISA gemäß § 16 der Filmförderrichtlinien zu evaluieren. Unsere Evaluierung zeigt, dass FISA ein wichtiger Baustein der österreichischen Filmwirtschaft ist und die Sichtbarkeit des Produktionsstandorts Österreich erhöht hat.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

FISA hat alle gesetzlich vorgegebenen Förderziele erreicht und ist zu einem wesentlichen Bestandteil der österreichischen Förderlandschaft geworden.

Seit dem Inkrafttreten des Filmstandortgesetzes am 13.6.2014, verfügt FISA über ein fixes Budget von jährlich € 7,5 Mio.: Die Planungssicherheit der Fördermaßnahme wurde dadurch nachhaltig verbessert.

Die wirtschaftlichen Effekte von FISA haben sich gegenüber dem letzten Evaluierungszeitraum noch einmal verbessert. Jeder Euro Förderung durch FISA hat in diesem Evaluierungszeitraum zu € 5,65 statt € 4,93 (Evaluierungszeitraum bis 2012) zusätzlichem Umsatz in der österreichischen Filmwirtschaft geführt.

Ein durch FISA gestiegenes jährliches Gesamt-Produktionsbudget hat zu mehr österreichischen Filmen im Kino, einer konstant hohen Anzahl von internationalen Ko-Produktionen und mehr internationalen Filmproduktionen in Österreich (z.B. James Bond-Spectre und Mission Impossible-Rogue Nation) geführt.

Vor allem die von FISA geförderten internationalen Serviceproduktionen haben die Sichtbarkeit des Produktionsstandortes Österreich international stark erhöht. Für jeden Förder-Euro von FISA für in Österreich produzierende internationale Großproduktionen werden € 8,35 in Österreich ausgegeben.

Die österreichische Filmwirtschaft wurde dadurch stabilisiert, das Auftragsvolumen der Produktionsunternehmen und die Auslastung der österreichischen Filmschaffenden konnten dadurch verbessert werden.

Empfehlungen der Evaluierung:

Das Segment der High-End TV-Produktion verzeichnet die höchsten Wachstumsraten in der Filmproduktion weltweit, wie z.B. der Streamingdienst Netflix beweist. Die FISA-Förderung von Serviceproduktionen sollte daher auf den Bereich TV, und OTT („over-the-top content“, also Videoinhalte die per Internet übertragen werden) ausgeweitet werden, damit Österreich von diesem Wachstum profitieren kann.

Siehe auch Pressemitteilung von Frau BM Dr. Margarete Schramböck: Link

29. März 2018 Springer-Artikel „Film-Festival-Funding“

Beitrag über Filmfestivals von paul und collegen erscheint in Springer-Sammelband

„Evidencing the Economics of Film Festival Funding: Do Government Subsidies Help?“ – Artikel von Gerald Zachar und Michael Paul erscheint in Springer-Sammelband

Aufbauend auf unserer Studie zu den österreichischen Filmfestivals („Filmfestivalreport Österreich“, vom 5.2.2016), haben wir einen englischen Beitrag zu dem Sammelband „Handbook of State Aid for Film. Finance, Industries and Regulation“ (New York: Springer 2018) verfasst. Dieser baut auf den Umfragen und Erhebungen zu den österreichischen Filmfestivals auf und legt den Akzent auf die Bedeutung der öffentlichen Förderung für Filmfestivals: „Evidencing the Economics of Film Festival Funding: Do Government Subsidies Help?“.

Springer

Unser Ansatz

Kompetenz in den Bereichen Film und Medien

paul und collegen sind seit über 15 Jahren Begleiter der Film- und Medienwirtschaft, ihrer Akteure und politischen Entscheidungsträger. Wir unterstützen sie bei der Gestaltung von betrieblichen Veränderungsprozessen, schaffen Transparenz durch Studien und entwickeln Handlungsoptionen für politische Entscheidungsträger.

Die Film- und Medienlandschaft ist durch eine zunehmende Internationalisierung und flächendeckende Digitalisierung in einem großen Umbruch begriffen. Strategien und Geschäftsmodelle greifen in einem veränderten Umfeld nur noch bedingt, Organisationsstrukturen sowie Arbeitsweisen haben Anpassungsbedarf: fast kein Bereich in der Wertschöpfungskette der Film- und Medienwirtschaft bleibt davon unberührt. Die Rezepte von gestern greifen einfach nicht mehr oder sind zum Scheitern verurteilt. Kompetent rechtzeitig umzusteuern, ist wichtig: Unternehmenskultur und Geschäftsmodelle modernisieren und kreatives Potential erhalten. Hier können wir mit unserer Erfahrung und unserem Lösungsansatz weiterhelfen.

Der Hauptfokus unserer Beratungsprojekte und Studien in der Film- und Medienwirtschaft der letzten 15 Jahre ist meist betriebswirtschaftlicher oder wirtschaftspolitischer Natur. Nur ein solides wirtschaftliches Fundament durch tragfähige Geschäftsmodelle und effektive und effiziente Fördermodelle ermöglicht qualitativ exzellentes und unabhängiges Arbeiten. Wir glauben auch, dass man gerade dem Charakter dieser Branchen und der Kultur der sie prägenden Unternehmen nicht gerecht wird, wenn man bei der Beratung wesentliche Einsichten außer Acht lässt:

  • Film ist zugleich Kunstwerk und historisches Gedächtnis.
  • Medien sind Teil eines wesentlichen gesellschaftlichen Prozesses und tragen dadurch eine besondere Verantwortung.

Als Unternehmensberater sind wir der Auffassung, dass die Lösung von Problemen klare Analysen und sauber abgeleitete Konzepte braucht. Wie bei unseren Restrukturierungsprojekten verwenden wir auch hier keine fertigen Rezepte aus der Schublade, sondern nehmen die Einzigartigkeit jedes Projektes ernst. Unser breit gespanntes Netzwerk von Experten aus Österreich und Deutschland (aber auch Europa und Nordamerika) hilft uns, dabei einen Blick über den Tellerrand zu werfen und maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden zu finden.

Wir sind ausschließlich als unabhängige Berater und Gutachter tätig.

Themen (Auswahl)

Steueranreizmodelle für Film

Seit über 10 Jahren verfolgt und analysiert paul und collegen die Entwicklung von Steueranreizmodellen für Film in Europa. Dadurch konnten wir ein internationales Netzwerk an Kontakten aufbauen über das wir stets auf aktuelles Expertenwissen der wichtigsten Akteure aus erster Hand zurückgreifen können. 2016 haben wir für die beiden österreichischen Produzentenverbände aafp und Film Austria eine Studie erstellt, welche einen Überblick gibt über die Konzeption, Praxis und wirtschaftlichen Effekte von Steueranreizmodellen für Film einiger ausgewählter europäischer Länder, nämlich von UK, Frankreich, Italien, Ungarn, Belgien, Irland, Kroatien und Litauen.

Mit den volkswirtschaftlichen und fiskalischen Potentialen sowie den Beschäftigungseffekten eines Steueranreizmodells für Film in Österreich haben wir uns gemeinsam mit Deloitte und L&R Sozialforschung 2017 befasst, und zwar im Rahmen einer Studie die wir im Auftrag der ARGE Film und Kino (WKO, mit Beteiligung zahlreicher weiterer FördergeberInnen) durchgeführt haben.

In einem ersten Schritt haben wir die von internationalen Großproduktionen in Österreich getätigten Ausgaben der letzten Jahre analysiert (wieviel wird in welchen Branchen wo in Österreich ausgegeben?). Darauf aufbauend haben wir ein Rechenmodell entwickelt mit dem man z.B. die durch ein Steuermodell zusätzlich generierten Fiskaleinnahmen einfach simulieren kann (vereinfacht gesagt: was hat der Fiskus an Mehreinnahmen wenn mehr James Bond‘s in Österreich gedreht werden?).

Empfehlungen internationaler ExpertInnen sind in unseren Vorschlag ebenso eingeflossen wie Überlegungen bzgl. einer harmonischen Integration des Steueranreizmodells für Film in die österreichische Steuer- und Filmförderlandschaft.

ORF

Im Jahre 2013 wurde viel über die sogenannte „Gebührenrefundierung“ des ORF diskutiert, nämlich ob nicht-gezahlte Rundfunkgebühren – von jenen sozial und/oder körperlich Bedürftigen die von der Rundfunkgebühr befreit sind – dem ORF weiterhin aus Bundesmitteln zu ersetzen seien oder nicht. paul und collegen hat auf Auftrag der aafp (association of austrian filmproducers) und in Kooperation mit Economica – Institut für Wirtschaftsforschung (Wien) die volkswirtschaftlichen Auswirkungen eines solchen Wegfalls berechnet und die Folgekosten einer auslaufenden Gebührenrefundierung (Wegfall von Arbeitsplätzen durch ein geringeres Produktionsvolumen, dadurch: erhöhte Sozialtransfers und Steuerausfälle) dem Einspareffekt für die öffentlichen Haushalte gegenübergestellt.

Studie paul und collegen Gebührenrefundierung ORF (2013)

Filmarchiv Austria, Österreichisches Filmmuseum, Film Preservation Center Austria

Im Jahr 2015 hat uns das Österreichische Bundeskanzleramt (Sektion Film) damit beauftragt eine Studie über das Filmarchiv Austria und das Österreichische Filmmuseum zu erstellen. Aufgabe war es die Frage zu beantworten, ob es in Österreich zwei unterschiedliche Vereine mit teilweise überschneidenden Aufgaben- und Tätigkeitsfeldern braucht, bzw. ob es zwischen beiden Institutionen bisher ungenützte Synergieffekte bzw. Einsparungspotentiale gibt. Nach ausführlichen Gesprächen in beiden Häusern und der Befragung zahlreicher internationaler ExpertInnen aus dem Bereich der Filmarchivierung (siehe Testimonials) sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass beide Vereine nicht nur über ein herausragendes internationales Renommee verfügen, sondern auch ein jeweils so unterschiedliches Profil entwickelt haben, dass eine Zusammenlegung (nicht zuletzt da hier so gut wie keine Einsparungen zu erzielen wären) nicht sinnvoll wäre.

Studie paul und collegen Filmarchive Langversion (2016)
Studie paul und collegen Filmarchive Kurzversion (2016)

Im Zuge der Arbeit an unserer Studie ist rasch deutlich geworden, dass Österreich – nicht zuletzt auch deshalb, weil ein Großteil der archivierten Bestände des österreichischen audio-visuellen Kulturerbes vom Verschwinden bedroht sind – eine Strategie zum Erhalt des Filmerbes benötigt. Als Moderatoren haben paul und collegen, gemeinsam mit Filmarchiv Austria und Österreichisches Filmmuseum, eine solche Strategie („Vision und Mission für das Filmerbe in Österreich“) entwickelt und dem Bundeskanzleramt vorgelegt. Diese ist auch in Deutschland – im Zuge der Debatten des Ausschusses für Kultur und Medien des deutschen Bundestags über den Erhalt des deutschen Filmerbes – auf reges Interesse gestoßen.

Vision und Mission für das Filmerbe in Österreich (2016)
Webseite des BKA zur Sicherung des österreichischen Filmerbes

Nach der Schließung des letzten verbliebenen analogen Kopierwerks Österreichs (Synchro) im Frühjahr 2016 – ein Schlüsseldienstleister für analoge Filmschaffende und die beiden Filmarchive – hat die Republik Österreich entschieden dieses vom Aussterben bedrohte Handwerk für Österreich zu erhalten, damit österreichischer analoger Film weiterhin in Österreich bearbeitet und der Langzeitarchivierung zugeführt werden kann. paul und collegen hat das Bundeskanzleramt im Zuge der Anschaffung der Synchro-Kopiermaschinen unterstützt und gemeinsam mit Filmarchiv Austria und Österreichisches Filmmuseum (unter Hinzuziehung von deutschen und schwedischen ExpertInnen) ein umfassendes Konzept über die Machbarkeit, sowie eine detaillierte Business-Planung über die Kosten eines „Film Preservation Center Austria“ erstellt.

Dazu zwei aktuelle Beiträge:
Dirk Alt „Das digitale Dilemma (Der Standard, 29.1.2019)
Michael Loebenstein „Mit Verlust ist zu rechnen“ (Der Standard, 5.2.2019)

Team

Dr. Michael Paul

CVA, MRICS allg. gericht. beeid. u. zert. Sachverständiger

Geschäftsführung

Dr. Michael Paul (Jahrgang 1968) ist Gründer und Geschäftsführer der paul und collegen consulting und widmet sich in der Beratung schwerpunktmäßig den Themen Sanierung und Restrukturierung von Unternehmen und M&A. Seit April 2016 ist er allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für das Fachgebiet „Unternehmensbewertung, Unternehmensplanung“. Begleitend ist er Dozent und regelmäßiger Vortragender an der Universität St. Gallen und anderen Hochschulen. Dr. Paul ist Verfasser zahlreicher Beiträge in Fachzeitschriften und Autor fachspezifischer Bücher.

Im Bereich der Filmwirtschaft ist Dr. Paul seit über 15 Jahren in Deutschland und Österreich beratend und gutachterlich tätig. Er war Projektleiter bei der Umstrukturierung der UFA Filmproduktion in Berlin (2000). Zu den wichtigsten Beratungsprojekten zählen u.a. Entwicklung des Fördermodells „DFFF“ (Deutscher Filmförderfonds, 2003–2006, für das deutsche Bundeskanzleramt), die organisatorische Neuausrichtung des Filmfonds Wien (2010), die Beratung des BKA in Wien zur Zusammenarbeit von Filmarchiv und Filmmuseum sowie die Projektbegleitung für die Planung und den Aufbau eines "Film Preservation Center Austria" (2015–2017).

Neutorgasse 12/11, 1010 Wien, Österreich
m.paul@paulcollegen.com
T +43 (0)1 274 00 84

Gerald Zachar, MA

Gerald Zachar (Jahrgang 1973) ist diplomierter Historiker & Ethnologe und startete seine Karriere im Bereich des Projekt– und Kundenmanagements bei einem internationalen Konzern. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Trainer und Lektor (u.a. an der École supérieure de commerce de Paris (ESCP) und der Universität Wien) ist er seit 2012 Consultant bei paul und collegen.

Gerald Zachar führt Projekte durch und begleitet die Studien- und Gutachtertätigkeiten. Arbeitsschwerpunkte sind: Projektmanagement, Business Planung, Informationsmanagement, Datenanalyse. Diverse Publikationen, zuletzt erschienen: „Evidencing the Economics of Film Festival Funding: Do Government Subsidies Help?“ (mit Michael Paul, Springer 2018).

Gerald Zachar ist dreisprachig (Deutsch, Französisch, Englisch).

Neutorgasse 12/11, 1010 Wien, Österreich
g.zachar@paulcollegen.com
T +43 (0)1 274 00 84

Alexandre Koletsis, M. Litt.

Alexandre Koletsis (Jahrgang 1995), hat Volkswirtschaftslehre an der University of St. Andrews (Schottland) studiert.

Seit 2018 verstärkt er das paul und collegen-Team als Business Analyst und Researcher. Mit großer Begeisterung für Film begleitet er die aktuellen laufenden Filmprojekte.

Alexandre Koletsis ist dreisprachig (Deutsch, Englisch, Französisch).

Neutorgasse 12/11, 1010 Wien, Österreich
a.koletsis@paulcollegen.com
T +43 (0)1 274 00 84

Projekte

Projekte 2017–18

Filmförderung Reloaded, Studie für das Österreichische Filminstitut (ÖFI), 2018

FISA-Evaluierung 2017, Studie im Auftrag des BMDW, 2017

Potentiale eines Anreizmodells für Film in Österreich, Studie in Zusammenarbeit mit Deloitte und L&R Sozialforschung (im Auftrag der WKO, VdFS, Location Austria, ÖFI u.a.), 2017

Projekte 2015–16

„Projektbegleitung Planung und Aufbau eines Film Preservation Center Austria“, Studie im Auftrag des Österreichischen Bundeskanzleramtes (Kunstsektion), 2016

Arbeitsfelder und Kompetenzen der F.W. Murnau-Stiftung und mögliche Synergien mit dem Deutschen Filminstitut“, Studie im Auftrag der F.W. Murnau-Stiftung, 2016

Neue Modelle für den Einsatz von digitalen und audiovisuellen Medien im Bildungsbereich – volkswirtschaftlicher Nutzen und Zukunftschancen für Österreich“, Strategiepapier für den Fachverband der Film- und Musikwirtschaft Österreichs, Studie im Auftrag der Österreichischen Wirtschaftskammer (WKÖ, Fachverband Film & Musik), 2016

Internationale Anreizsysteme für Filmfinanzierung: Modelle, Wirkungsmechanismen, Erfahrungen“, Studie im Auftrag der aafp (Association of Austrian Film Producers) und Film Austria, 2016

Analyse des Ist-Zustands der Archive ‚Filmarchiv Austria‘ und ‚Österreichisches Filmmuseum‘ plus Folgenabschätzung im Kontext struktureller Änderungen, im Auftrag des Österreichischen Bundeskanzleramtes (Kunstsektion), 2015

„Zur Situation der österreichischen Filmfestivals – Finanzierung, Effekte, strategische Aussichten“, im Auftrag des Forum Österreichischer Filmfestivals (FÖFF), 2015

Projekte 2013–14

Zukünftige Potentiale für wirtschaftlichen und künstlerischen Erfolg – Erkenntnisse aus den Veränderungen im Umfeld des österreichischen Films“, im Auftrag des Österreichischen Filminstituts (ÖFI), 2013

Mittelbindung für ‚Serviceproduktionen‘ im Rahmen von FISA. Bewertung der fiskalischen Aspekte“, im Auftrag der Location Austria & des Austria Wirtschaftsservice, 2013

Wegfall der Gebühren-Refundierung für den ORF (Auswirkungen für die Filmwirtschaft)“, Studie im Auftrag der aafp (Association of Austrian Film Producers), 2013

Projekte vor 2013

Erlöse und Erlösbeteiligungen des österreichischen Films“, Studie im Auftrag des Österreichischen Bundeskanzleramtes (Kunstsektion), 2012

Evaluierung des Programms „FISA – Filmstandort Österreich“, Studie im Auftrag des Österreichischen Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ), 2012

Strategische und organisatorische Neuausrichtung des Filmfonds Wien (FFW)“, Beratungsprojekt im Auftrag des Filmfonds Wien, 2010

Contentabgabe Österreich – konzeptionelle Überlegungen und Umsetzungsvorschlag“, Studie im Auftrag des Österreichischen Filminstituts (ÖFI), 2008

Internationale Modelle der staatlichen Förderungen von Filmproduktionen“, Studie im Auftrag der Österreichischen Wirtschaftskammer (WKÖ, Fachverband Film & Musik), 2007

Begleitung der Diskussion über die Abschaffung der Medienfonds und Ersatz durch einen deutschen Filmförderfonds (DFFF)“, im Auftrag des Bundeskanzleramt Deutschland (Bundesbeauftragter für Kultur), 2003 bis 2006

Downloads

Studien

Zwischen Bond und Bollywood – wie Tourismus und Filmwirtschaft voneinander profitieren können. Studie durchgeführt im Auftrag der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Österreichischen Wirtschaftskammer, WKO (4. April 2019)
Download des Studie (Deutsch) | → Download der Studie (Englisch)

Filmfestivalreport Österreich. Zur Situation der österreichischen Filmfestivals. Finanzierung, Effekte & strategische Aussichten. Studie durchgeführt im Auftrag des Forum österreichischer Filmfestivals, FÖFF (5. Februar 2016)
Download des Filmfestivalreports

Vision und Mission für das Filmerbe in Österreich. Gemeinsame Position von Filmarchiv Austria und Österreichisches Filmmuseum. Ergänzung zur Beantwortung der Anfrage des Österreichisches Bundeskanzleramtes vom 10.20.2015 (26. Jänner 2016)
Download des Positionspapiers

Analyse des Ist-Zustands der Archive „Filmarchiv Austria“ und „Österreichisches Filmmuseum“ plus Folgenabschätzung im Kontext struktureller Änderungen. Studie für das Bundeskanzleramt, Kunstsektion (30. Oktober 2015)
Download der Studie (Kurzversion) | → Download der Studie (Langversion)

Wegfall der Gebührenrefundierung für den ORF. Auswirkungen für die Filmwirtschaft. Kurzfassung der Studie für die aafp (14. Juni 2013)
Download der Studie

Publikationen Dr. Michael Paul

„Power-Paar: Film & Tourismus“. In: Film, Sound & Media, Mai (2019). S. 26–28.
→ Download des Artikels

Evidencing the Economics of Film Festival Funding: Do Government Subsidies Help?“ (mit Gerald Zachar). In: Paul Murschetz / Roland Teichmann / Matthias Karmasin (Hrsg.): Handbook of State Aid for Film. Finance, Industries and Regulation. New York: Springer 2018. S.481–505.
Webseite des Buches bei Springer | → Download des Artikels

Zum 25. Jubiläum der VdFS“. In: Festschrift 25 Jahre Jubiläum VdFS, S.30–31 (2017).
Download des Artikels

Crowdfunding, Sponsoring & Co“. In: Film, Sound & Media, Juli/August (2015), S.38–39.
Download des Artikels

Contentabgabe Österreich – konzeptionelle Überlegungen und Umsetzungsvorschlag“, Paper, veröffentlicht am 21. Mai 2015.
Download des Papers

„Der Preis ist heiß. Die Zukunft des Fernsehens“. In: promedia Special NRW 6 (2006), S.17–18.
Download des Artikels

„Kommt die totale Umwälzung der Machtverhältnisse? Contentstrategie für das Kabel“. In: promedia special AngaCable 2006, S.21–22.
Download des Artikels

„Wer soll das bezahlen?“. In: Blickpunkt Film, Nr. 17 (2006), 24. April 2006, S.11.
Download des Artikels

„Der Zielkorridor. Wachstumsimpulse für die Filmwirtschaft – wirtschaftliche und fiskalische Zielsetzungen“. In: Reader film20 Fachkonferenz, Berlin 23. Juni 2005, S.21–42.
Download des Artikels

„Die Effekte sind solide vorhersehbar. Filmpolitische Modelle anderer Länder im Visier“. In: Blickpunkt Film, 29. August 2005, S.14.
Download des Artikels

Wettbewerbsfaktor Recht. Wie rechtliche Rahmenbedingungen die nationalen und internationalen Finanzierungs- und Wertschöpfungsketten im Film verändern“, In: Kucsko, Guido (Hrsg.): filmproduktion + urheberrecht. Wien: Manz 2004, S.65–81.
Download des Artikels

Wirtschaftspolitische Impulse für die Filmproduktion in Deutschland – Maßnahmen, Effekte, Begründungen“. In: Reader film20-Initiative "Hier ist Vorne!", Köln 23. Juni 2003, S.10–35.
Download des Artikels

„Filmproduktion ist heute ein vagabundierendes Gewerbe. Höchste Zeit für neue Steuermodelle“. In: promedia 8 (2003), S.25–26.
Download des Artikels

„Between Hype and EU Enlargement – Problems and Perspectives of the Film Industry in Germany and Austria“. In: Reader film20-Congress "EU-Expansion and the Film Industry", Wien, 15. September 2003, S.28–38.
Download des Artikels

„Die Finanzklemme deutscher Produktionsunternehmen – Von Managementfehlern und strukturellen Macken“. In: Reader 2. film20-Konferenz "Mehr Geld für den deutschen Film!", Berlin, 6. Februar 2002, S.23–31.
Download des Artikels

„Wie der TV-Movie wurde, was er ist“. In: promedia Heft 12 (2002), S.16–17.
Download des Artikels

Die neue Ordnung: Konzerne, Senderfamilien, Produktionswirtschaft“ (mit Hermann Simon). White Paper. Veröffentlicht 2001.
Download des White Papers

„Die heilige Kuh der bisherigen 'terms of trade' ist tot. Gemeinsam stark – Wertschöpfungspartnerschaften zwischen Produzenten und Sendern“. In: promedia 10 (2001), S.31–32.
Download des Artikels

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